Als Jugendringe und -verbände – insbesondere als anerkannte Träger der freien Jugendhilfe – stehen wir fest auf dem Boden der freiheitlich-demokratischen Grundordnung.
Menschen- und Kinderrechte sind in Deutschland geltendes Recht, nicht verhandelbar und nicht neutral: Sie stehen für Freiheit, Gleichheit und Zusammenhalt und richten sich entschieden gegen Diskriminierung, Rassismus, Extremismus und Ausbeutung.
Für diese Werte ergreifen wir Partei. Neutralität würde hier bedeuten, Unrecht und Ungleichheit hinzunehmen – das können und wollen wir nicht.
„Wir sind nicht neutral – Neutralitätsfiktion und Jugendverbandsarbeit: In unserem Beschluss bekennen wir uns ausdrücklich zu den Kinderrechten und zur freiheitlich-demokratischen Grundordnung. Wir zeigen auf, warum politisches Engagement in Jugendverbänden unverzichtbar ist und wie sich dies mit den rechtlichen Rahmenbedingungen – insbesondere der Gemeinnützigkeit – vereinbaren lässt. Gleichzeitig verurteilen wir die zunehmenden Versuche, zivilgesellschaftliches Engagement zu diskreditieren.
Ihr findet hier unsere Artikel rund ums Thema Neutralität, sowie Links zu Gutachten, Stellungnahmen und Antworten aus Politik und Gesellschaft.
Die Normalisierung extrem rechter und rassistischer Positionen stellt auch die Jugend- und Bildungsarbeit vor große Herausforderungen. Rechtsextreme Akteur*innen versuchen zunehmend, Veranstaltungen zu stören, Anfeindungen zu...